Silber Sammeln, wo finden Silber Sammler die schönsten Stücke?

Genauso wie Gold ist das das Edelmetall Silber seit Beginn der Hochkulturen als Werkstoff für Kunstgegenstände und Schmuck, sowie als Zahlungsmittel begehrt. In jüngster Zeit erfuhr Silber quasi im Schatten  des Goldes einen enormen Preisaufschwung, welcher durchaus belegt, dass in schwierigen Wirtschaftszeiten nicht nur das Kunsthandwerk einer Antiquität aus Silber, sondern eben auch der reine Materialpreis des Edelmetalls im wahrsten Sinne des Wortes – ins Gewicht fällt.

Handwerkliches Geschick und Materialpreis bestimmen Silber Sammler-Wert

Vor allem für Silber Schmuck, Silber Geschirr, Silberbesteck, Kerzenhalter und Bilder- als auch Spiegelrahmen erfuhr und erfährt Silber seit Jahrhunderten kunsthandwerkliche Verwendung. Doch auch plastisch gearbeitete Griffe von Gehstöcken wurden als Silber gefertigt, sowie Statuen und Waffenteile. Wer sich zunächst einen Überblick verschaffen will, welche Vielfalt Kunstwerke aus Silber bieten, ist gut beraten Antiquitäten Messen und Börsen zu besuchen. Fast alle Auktionshäuser sind heutzutage online vertreten und über entsprechende Suchmaschinen ausfindig zu machen. Das Stöbern in Online- oder Printkatalogen vermittelt einen Eindruck der Stücke, die auf von Silber Sammler und professionellen Antiquitätenhändler gehandelt werden. Das Studieren von Ergebnislisten hilft bei der finanziellen Orientierung. Doch sollte berücksichtigt werden, dass so manches Auktionsergebnis deutlich über dem Schätzwert des Objektes liegt, wenn sich mehrere Personen eine Bieterschlacht geliefert haben. In der Regel bewegen sich die Silber Sammler Preise zwischen deutlich unter 100 Euro für beispielsweise einen Silberteller bis zu mehreren Tausend Euro für seltene und exzellente Stücke die besonders gesucht werden.

Tipp zum Silber Sammeln – die Auktion beim Pfandhaus

Ein Insider-Tip ist der Besuch von Auktionen der Pfandhäuser. Da heute wie damals Schmuck sowie Silber und Gold versetzt wird, lässt sich dort sicher so manches antikes Kleinod auftun. Letztendlich gilt wie bei jedem Sammelgebiet: Zunächst einmal viel umschauen, dann kaufen. Die mehrjährige Erfahrung lehrt den kunsthandwerklichen Wert eines Stückes richtig einzuschätzen, während Auktion bezüglich der Zuschläge für die Lose oft unberechenbar bleiben. Beim Sammeln sollte aber letztendlich die Freude nicht auf der Strecke bleiben.